• Lesedauer:2 Min. Lesezeit
Du betrachtest gerade Wo sind die Elemente?

Spurensuche der Bauzeichnerinnen und Bauzeichner

Die Bauzeichner- Unter- und Mittelstufe haben sich auf den Weg nach Hamm gemacht. Im dortigen Betonfertigteilwerk der Firma Goldbeck wollten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach den Betonfertigteilen für unseren Neubau machen. Doch erst einmal ließen sie sich zeigen, wie die Bewehrungskörbe für die Fundamente, Stützen, Balken und Decken hergestellt werden – vom Ablängen und Biegen des Stahls bis zum Verschweißen und Verrödeln der Einzelteile. Sie sahen die verschiedenen Schalungen und wie diese auf den nächsten Zyklus vorbereitet werden. Die vorgefertigten Bewehrungskörbe wurden eingelegt und Rahmen für Aussparungen, wie Fenster und Türen bei den Wänden, montiert. Auch Vorrichtungen für die spätere Elektroinstallationen wurden schon mit eingebaut. Nachdem alle notwendigen Einzelteile an Ort und Stelle befestigt waren, wurde ein selbstverdichtender Beton eingebracht. Tja, und dann heißt es warten. Beton muss halt erst einmal erhärten. Doch schon nach etwa 6 Stunden können die Schalungen entfernt werden und der _‘Betonkosmetiker‘ kann seiner Aufgabe nachgehen. Die Betonfertigteile warten dann in einem großen Außenlager auf ihre Abholung. Nur die Wände dürfen noch einmal in die Halle. Hier müssen noch die Rahmen, die als Platzhalter für die Fenster und Türen gedient haben, entfernt werden. Die Fenster- und Türrahmen werden aber auch schon montiert. Doch auch das Glas und die Raffstores werden angebracht. Das alles hat den Vorteil, dass es auf der Baustelle nicht nur schnell geht, sondern dass der Rohbau auch schon so weit geschlossen ist, das zügig mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Nach allen Arbeiten warten dann auch die Wände im Außenlager auf ihren Einsatz.

Doch wo sind die Wände für unseren Neubau, die die Schülerinnen und Schüler gesucht haben? Nun, dazu muss man sagen, das Lager ist ziemlich groß und in dem Werk werden viele Projekte gleichzeitig gefertigt. Wir wissen jetzt aber, wie und wo sie hergestellt werden, doch in Augenschein nehmen wir sie erst, wenn wir sie in Rheine begrüßen dürfen. Wie wir gehört haben, wird das bald soweit sein…