​Zwischenstopp auf der Zugfahrt der eigenen Karriere

Fachschule und Fachoberschule für Technik entlassen ihre Absolventinnen und Absolventen in einer munteren Feierstunde

​Zwischenstopp auf der Zugfahrt der eigenen KarriereSchulleiter Benedikt Karrasch drückte bereits in seinen Grußworten seine tiefe Verbindung zu den Bildungsgängen aus, die er durch seine eigene Vita und als Flaggschiff der Schule sehr schätzt. Um die Stimmung der letzten Monate zu skizzieren, fasste er ein Experiment der Washington Post zusammen, das darauf abzielte, ob man in widrigen Umständen noch Schönheit und Exklusivität wahrnehmen kann. Jeder einzelne solle sich bewusst machen, welche Leistung im Absolvieren der Prüfungen abgerufen wurden. Natürlich habe sich auch das Kollegium mit Kräften gegen die unangenehmen Folgen der Situation gestemmt, gleichwohl sei der Schlüssel zum Erfolg auch, dass man seiner Berufung gefolgt sei und Talente bewusst gemacht habe.

​Zwischenstopp auf der Zugfahrt der eigenen KarriereCarsten Glindmeyer-Stümpel, der als Philosophielehrer das Motto der Veranstaltung von den Teilnehmern auswählen ließ, setzte sich Sören Kierkegaards Zitat „Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein“ auseinander. Vielleicht sei nicht der Berufsabschluss wie etwa ein Techniker das philosophisch Gemeinte, und dennoch sollten alle stolz auf das Erreichte sein. Auch wenn man nicht in jedem Augenblick die letzte Stufe von Kierkegaards Phasenmodell erreiche, müsse jeder das eigene Selbst in der Welt reflektieren und sich hinterfragen, um das Selbst sinnvoll mit Lebensinhalten zu füllen.

​Zwischenstopp auf der Zugfahrt der eigenen KarriereLandrat Dr. Martin Sommer schickte per Videobotschaft die besten Wünsche in die Aula. Außer den geäußerten Komplimenten für die Absolventen notierte er noch mehrere Wünsche an Heliumballons, die er abschließend gen Himmel steigen ließ. Leider wolle er diese Wünsche nicht verraten, damit sie noch in Erfüllung gehen könnten. Musiklehrer Manuel Zekorn, der für die musikalische Untermalung der Veranstaltung verantwortlich war, legte in Anlehnung an die Ballons mit dem Song „Fly away“ nach, wobei er mit raffinierter Loop-Technik auch das technikaffine Publikum beeindruckte.

​Zwischenstopp auf der Zugfahrt der eigenen KarriereIn der Abschlussrede von Paul Boß aus der O2B skizzierte er den gewonnenen Abschluss als „Zugfahrt zur nächsten Station unserer Karriere.“ Besonders freue er sich über die Gesundheit, die trotz widriger Umstände wie etwa den miserabel gedämmten Fenstern im F-Gebäude erhalten worden sei. Gleichzeitig sei aber mit der Tatsache, dass der Jahrgang bislang unbeschadet durch die Pandemie gekommen sei, ein gültiger Nachweis, dass sich viele Maßnahmen einfach gelohnt hätten. In der Schulzeit seien trotz und wegen der Umstände viele Freundschaften entstanden, die hoffentlich noch lange halten.

​Vor der eigentlichen Zeugnisausgabe wurden noch die Klassenbesten besonders geehrt: Hendrik Ahlers (FTEO), Dennis Meyer (FTMO1), Hendrik Hintemann (FTMO2), Timo van den Berg (O2B) und Daniel Urjadow (O2M) erhielten nicht nur ihre Zeugnisse, sondern auch Präsente aus den Händen des Schulleiters und der Klassenlehrer.
 
​Zwischenstopp auf der Zugfahrt der eigenen Karriere
 
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Veröffentlicht: 09:50:56 03.07.2021