Das Ziel unter widrigsten Umständen erreicht

Das Ziel unter widrigsten Umständen erreichtMit einer besinnlichen und schönen Abschlussveranstaltung verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von den Lehrerinnen und Lehrern aus der Fachoberschule (Soziales und Gesundheit), die sie nach zwei ereignisreichen Jahren mit der Fachhochschulreife verließen. Durch das Programm führten Mareike Böhm und Michelle Hartmann (O2SB), die auch in der Besinnung die passenden Worte fanden. Ohne Anbindung an den Stock könne eine Weinrebe nicht gedeihen, so gehe es auch den Schülerinnen und Schülern: Ohne die Gemeinschaft könne niemand aufblühen, das sei allen deutlich vor Augen geführt worden.

Das Ziel unter widrigsten Umständen erreichtMit seinen Grußworten nahm Schulleiter Benedikt Karrasch Bezug auf das Buch „Die gläserne Wand“. Anders als im Vorjahr wollte er nicht mehr vermeiden, die Corona-Situation noch einmal explizit aufzugreifen, sondern die passenden Worte finden, um den Weg aus der Situation zu weisen. Der Roman ist als Rückblick verfasst, in diesem Sinne lud Karrasch die anwesenden Schülerinnen und Schüler ein, den Blick nach vorne in die Zukunft zu richten und zu zeigen, was diesen Jahrgang insbesondere auszeichnet. Niemand könne besser als die Absolventen aus dem sozialen Bereich nachvollziehen, welche Bedeutung die durchlebte Isolation – im Buch durch die gläserne Wand dargestellt – hat. Sein ausdrücklicher Glückwunsch: „Sie haben Ihr Ziel unter widrigsten Umständen erreicht. Sie arbeiten nun in einem Berufsfeld, das durch Corona unwahrscheinlich an Anerkennung gewonnen hat.“

Das Ziel unter widrigsten Umständen erreichtLandrat Dr. Martin Sommer schickte den Absolventinnen und Absolventen per Videobotschaft die besten Wünsche mit der Hoffnung, dass möglichst viele dem Kreis Steinfurt auch in Zukunft treu bleiben. Immerhin biete der Kreis nach einer guten Ausbildung in seinen Berufskollegs auch viele interessante Arbeitgeber, der Kreis brauche jede helfende Hand als Fachkraft der Zukunft.

Das Ziel unter widrigsten Umständen erreichtDie Abschiedsrede für den Jahrgang hielten Sarah Altenschulte, Amy Meyer (beide O2SA) und Lia van der Ahe (O2SC), und die Erleichterung war ihnen anzuhören: „Wir haben es geschafft.“ Mit einem Augenzwinkern vermuteten sie auch erleichterte Lehrerinnen und Lehrer, die „eine weitere Rabaukenklasse ins Ziel gebracht haben“.  Die Pandemiesituation habe den Jahrgang mitten im Praktikum des ersten Jahres erwischt. Natürlich seien in der langen Zeit auch Motivationsprobleme aufgetaucht, wenn man die Klassenkameraden immer nur als kleine Kacheln am Bildschirm gesehen habe, „aber wir haben uns durchgebissen. “ Sie seien dabei dankbar, dass die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur fachliche Dinge beigebracht, sondern sie auch als Menschen weitergebracht hätten. Schlussendlich dankten sie aber auch dem gesamten Team des Berufskollegs.

Nach all den Komplimenten konnten aber auch Koordinatorin Barbara Bienemann und Schulleiter Benedikt Karrasch ihr Lob nicht zurückhalten: „Anders als die Nationalmannschaft habt Ihr das persönliche Finale erreicht. Gleich werdet Ihr den Pokal in den Händen halten“.

​Vor der Zeugnisausgabe wurden noch Sarah Altenschulte (O2SA), Alina Maier (O2SB) und Alissa Terlohr (O2SC), die als Klassenbeste abgeschnitten haben.
 
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Veröffentlicht: 09:12:19 03.07.2021