​Grenzen überwinden – der etwas andere Sportunterricht

Ein Tag im Kletterwald

Sportunterricht unter den Bedingungen einer Pandemie war zu Beginn unmöglich, noch immer ist er schwierig. Technische Herausforderungen haben nach den Sommerferien eine Rückkehr in die Sporthalle verzögert. In dieser misslichen Lage konnten sich die Schüler*innen glücklich schätzen, deren Sportlehrer*innen aus der Not eine Tugend machten und kreative Wege gefunden haben, um Sportunterricht mit einer gehörigen Portion Frischluft anzubieten. 
 
​Grenzen überwinden – der etwas andere Sportunterricht

Zwei Erfahrungsberichte und viele Bilder belegen die Erfolge, die im Kletterwald Ibbenbüren erzielt werden konnten. 

Grenzen überwinden – der etwas andere Sportunterricht

Am Freitag, den 11. September 2020, waren wir, die Klasse G3P2 mit den Klassen O2M und G2B im Kletterwald in Ibbenbüren. In der Zeit von 11 Uhr bis 14 Uhr hatten wir die Möglichkeit, unsere Grenzen kennen zu lernen und mögliche Ängste zu überwinden.

Zuerst wurden uns in einer Einführung die Regeln erklärt, die wir im Wald zu befolgen hatten. Nach dem Vorklettern vor den Mitarbeitern des Kletterwaldes durften wir losgehen und uns den ersten Parcours aussuchen. In kleineren Gruppen machten wir uns der Reihe nach an die Stationen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Elemente der Parcours waren beispielsweise Netzbrücken, Schaukeln, Seilbahnen oder sogar ein Tarzan-Sprung. Manche, denen es leichtfiel, in Höhen zu klettern, befanden sich 14 Meter über dem Waldboden, andere, denen es mehr ausmachte, auf fünf Metern. Trotzdem versuchte jeder seine eigenen Grenzen zu überwinden.

Der Ausflug in den Kletterwald hat die Gemeinschaft unserer Klasse sehr gestärkt. Während des Kletterns in den Kleingruppen unterstützte man sich gegenseitig half sich, damit jeder es schafft, den angefangenen Parkour zu meistern. Es war eine tolle Alternative zum üblichen Sportunterricht in der Halle. Schlussendlich hatten alle Schüler sehr viel Spaß und gingen gestärkt aus dem Kletterwald dem Wochenende entgegen.

Sophia Kubon und Maren Funke (G3P2)

Ein Tag im Kletterwald

Heute haben wir, die G2G2, als Ersatzprogramm für den Sportunterricht ein paar Stunden im Kletterwald in Ibbenbüren verbracht. Da wir momentan keinen Sport in der Sporthalle machen können, war es für alle eine super Alternative, um trotzdem sportlich aktiv zu sein. Begleitet haben uns Frau Leifels und unser Praktikant Nils von der Gathen. Um 9:10 Uhr haben wir uns alle am Kletterwald getroffen, um um 9:15 Uhr pünktlich mit der Einweisung zu starten. Das mit der Pünktlichkeit hat dank vereinzelter Sprints vom Bahnhof dann auch hervorragend funktioniert. Nachdem wir uns die Klettergurte angelegt und das Klettern kurz geübt hatten, ging es nach einem Gruppenfoto auch direkt los. Alle mussten mit der grünen Bahn starten und durften sich durch die verschiedenen Farben klettern. Jede Strecke hat einen anderen Schwierigkeitsgrad und somit eine andere Farbe. Wenn es mal anstrengend wurde, haben wir uns gegenseitig angefeuert und Mut gemacht. Hier haben wir gemerkt, dass solche kleinen Ausflüge super für die Klassengemeinschaft und Lehrer-Schüler-Beziehung sind. Natürlich durfte ein kleines Picknick bei so einer Anstrengung auch nicht fehlen, welches wir im Wald verspeist haben. Viele haben es sogar bis zur schwarzen Bahn geschafft und waren traurig, als es irgendwann hieß: „Abfahrt!“. Nach 3 Stunden Klettern ging es dann erschöpft zurück Richtung BKR. Wir sind uns alle einig, dass es ein toller Ausgleich zum Schulalltag war und, dass man solche Ausflüge definitiv öfter machen könnte. 

Joana Fehnker (G2G2)

 
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Veröffentlicht: 19:36:12 24.09.2020