​UTA testen Projekt zur Kunststoffidentifikation

Zusammenarbeit mit der TU Dortmund

Bei den Umweltschutztechnischen Assistenten des Berufskollegs Rheine des Kreises Steinfnurt stand heute ein innovatives Experiment von Lehramtsstudent Peter Wetter im Stundenplan. Er beschäftigt sich im Rahmen seiner Masterarbeit am Lehrstuhl für Ingenieurdidaktik mit der Identifikation und der sortenreinen Trennung von Kunststoffen für eine nachhaltige Nutzung dieser Wertstoffe. Die Technischen Universität Dortmund plant gerade einen Makerspace zum Thema Kunststoffrecycling. Die Idee dahinter: Jeder soll in Zukunft aus eigenem Plastikabfall neue, individuelle Produkte selbst im Makerspace erstellen können. Der erste Schritt des Kunststoffrecyclings ist die sortenreine Trennung der Kunststoffabfälle, denn erst aus reinem Kunststoff lassen sich wieder neue Produkte fertigen. Das erarbeitete didaktische und technische Konzept, die Kunststoffe mit einfachen Versuchen identifizieren zu können, testete Herr Wetter im Rahmen des Physikunterrichts in der UTA2. Mit insgesamt fünf Versuchen wie „Brennprobe“ oder „Schwimm-Sink-Probe“ untersuchten die Schülerinnen und Schüler der UTA2 sechs verschiedene Kunststoffproben. Durch die Kombination der Versuchsergebnisse konnten die Kunststoffproben von den Schülerinnen und Schülern identifiziert werden.

Die UTA2 wünscht Herrn Wetter viel Erfolg bei seiner Masterarbeit und bei dem Start in das Referendariat.
 
​UTA testen Projekt zur Kunststoffidentifikation
Abbildung 1: Zu Beginn stellte Lehramtsstudent Peter Wetter die unterschiedlichen Kunststoffproben vor.
 
​UTA testen Projekt zur Kunststoffidentifikation 
Abbildung 2: Unsere Schülerinnen der UTA2 bei der Versuchsdurchführung.
 
​UTA testen Projekt zur Kunststoffidentifikation
Abbildung 3: Natürlich ist die Ergebnissicherung der einzelnen Versuche wichtig.

Veröffentlicht: 15:06:27 17.02.2020