Studienfahrt 2018 – Rückschau im Liveticker

Mittwoch, 19. September

9:30 – Die ersten der 101 Schülerinnen und Schüler besteigen mit sich stark unterscheidenden Gesichtsausdrücken (irgendwas zwischen Abschiedsschmerz und Vorfreude) die Busse auf dem Schulhof.
10:03 – Der Bus rollt.
10:05 – Der Abschiedsschmerz ist der Vorfreude gewichen. Zumindest möchten die Lehrer das glauben.
13:09 – Ankunft in Köln. Bei bestem Wetter wird das Sport- und Olympiamuseum rechts liegen gelassen. Trotzdem bleibt es sportlich. Viele sprinten am Rheinufer entlang, um einen guten Platz am Wasser zu bekommen. Auch das Schokoladenmuseum bleibt von uns unbesucht. Für Schokolade ist es einfach zu warm.
17:00 – An der Komödienstraße besteigen wir die Busse. Es geht weiter Richtung Barcelona.
18:18 – Interessierte Blicke betrachten die geografischen Gegebenheiten der Eifel.
20:00 – Statt Tagesschau setzen viele zu einem Netflixmarathon an, kommen aber nicht ins Ziel, da irgendwann ein Film auf den Busbildschirmen läuft.
23:30 – Ermüdet vom Film oder Netflixmarathon ist nun Schlafenszeit. Die Schüler bitten den Busfahrer das Licht zu löschen und nehmen ihre – bei Zeiten nicht sehr bequemen – Schlafpositionen ein.

Donnerstag, 20. September

2:47 – Fahrerwechsel in Chalons. Schlaftrunken und nahezu vollständig in ihren Hoodies und Decken verschwunden, kämpfen einige auf dem Autobahnrastplatz mit dem ersten oder zweiten Muskelkater.
11:47 – Ankunft in Santa Susanna: 28 Grad und strahlender Sonnenschein belohnen die Reisegruppe nach den Strapazen der Fahrt.
15:45 –  Nachdem die Bungalows inspiziert und die Einkäufe erledigt sind, steht der erste Besuch am Strand an. Das Mittelmeer liegt glitzernd in der Sonne und das Wasser ist gar nicht so kalt.
19:30 – Bei einem gemeinsamen Abendessen wird ein Blick zurück auf die Busfahrt geworfen und  die besten Schlafpositionen werden diskutiert.

Freitag, 21. September

11:00 – Gut gelaunt ziehen Schüler und Lehrer an den Strand, um sich sportlich zu betätigen und dabei Bekanntschaft zu schließen. Die Spiele sind anstrengend, unter der Sonne Spaniens auch schweißtreibend, letztlich aber für viele von Erfolg gekrönt.
14:06 – Nach den Spielen am Strand lockt das nun etwas kältere Meer.
14.23 – Endlich steht das Volleyballnetz und jedes Spiel ist ein Finale.

Samstag, 22. September

11:00 – Girona ist das Ziel. Der Bus ist voll besetzt.
12:01 – Wir betreten die Altstadt von Girona über die Brücken der Stadt. Auf den Flussinseln kämpfen die Möwen um die Eiswaffeln der Touristen und die gelben und roten Fassaden sonnen sich vor unseren Augen.
12:45 – Wir betreten die Kathedrale von Girona, die Kirche mit dem breitesten gotischen Gewölbe der Welt.
14:03 – Das jüdische Viertel der Stadt lädt mit seinen Gassen zum Verweilen ein.
17:08 – Girona liegt hinter uns, wir sitzen wieder im Bus.
19:00 – Nach Einkäufen im Supermarkt werden am Abend die Eindrücke des Tages verarbeitet.

Sonntag, 23. September

13:00 – Nach Yoga -, Taekwondo-, Karate- und/ oder Joggingeinheiten am Strand steigen wir topfit in den Reisebus. DJ Frank hat die Platten geordnet und sorgt für gute Stimmung auf den Sitzen.
18:20 – Eine spannende Stadtrundfahrt mit Stationen auf dem Montjuic und am Hafen endet auf den Ramblas. Schülerinnen und Schüler finden zahlreiche Fotomotive und Instagrm meldet für einen kurzen Moment eine Störung aufgrund der hohen Anzahl an neu hochgeladenen Bildern.
18:30 – Einen Teil der Reisegruppe zieht es zum katalanischen Derby (FC Barcelona gegen FC Girona) ins Camp Nou. Die anderen besuchen das Schiffahrtsmuseum und machen sich danach auf in die Altstadt Barcelonas, wo anlässlich des alljährlichen Stadtfestes die Musiker auf den Bühnen vor historischer Kulisse zu Höchstform auflaufen.
23.30 – Die Reisegruppe sitzt um Bus und genießt die Beschallung durch DJ Frank und DJ Mehmet. Die Reisegruppe “Fußball” stellt dem Stadion und Lionel Messi ein sehr gutes Zeugnis aus.

Montag, 24. September

12:00 – Die Anreise war laut. DJ Apke lief zu Hochform auf. Mit einem Boot stechen wir von Sant Feliu aus in See und ankern in einer Bucht, um zu schnorcheln und zu schwimmen.
16:07 – Nach der Bootsfahrt geht es für einige in die Kunstgalerie Espai Carmen Thyssen. Die anderen genießen den Strand von Sant Feliu.
18:00 – Rückreise nach Santa Susanna.

Dienstag, 25. September

11:00 – Nach bereits erwähnten Sporteinheiten steht ein weiterer Besuch in Barcelona auf dem Programm. Der Bus fährt Richtung Süden und ein den Schülerinnen und Schülern inzwischen schon bekannter DJ sorgt für Stimmung.
15:00 – Die ersten Schülerinnen und Schüler betreten die Sagrada Familia, durch deren bunte Fenster die pralle Nachmittagssonne scheint. Die immer noch im Bau befindliche Kirche, die 2026 fertig gestellt sein soll, beeindruckt Schüler und Lehrer gleichermaßen.
21:00 – Nach diversen Shoppingtouren, wirkt der Bus etwas voller als sonst.

Mittwoch, 26. September

Der letzte Tag. Zeit für Ausschlafen, ein ausführliches Frühstück, die letzten Einkäufe, Sport und Bewegung vor der langen Rückfahrt und ein letztes Bad im Meer.
19:00 – Am Abend heißt es: Schüler grillen für Schüler und nach einem gemeinsamen Abendessen waschen Schüler für Schüler ab. Um 24 Uhr sind tatsächlich alle im Bett.

Donnerstag, 27. September

11:00 – Auszug aus den Bungalows. Wir sitzen auf gepackten Koffern und warten bei Sonnenschein auf die Abnahme durch das Campingplatzpersonal.
13:00 – Ohne Beanstandungen dürfen wir den Bus besteigen. Ein letzter Blick auf´s Mittelmeer lässt schon ein bißchen Abschiedsschmerz aufkommen. Aber inzwischen weicht sie auch der Vorfreude auf zu Hause.
18:30 – Zwischenstation in Avignon. Hier erwartet uns mit dem Papstpalast eines der größten und wichtigsten gotischen Gebäude. Vor der Kathedrale genießen wir den Ausblick auf die Rhone und die berühmte Brücke Saint Bénézet.
22:00 – Die Rückreise geht weiter. Ein Herr der Ringe- Marathon vertreibt die Zeit. Erschöpft von den Strapazen der Reise, fallen dann aber auch einige Augen zu.

Freitag, 28. September

15:30 – Die Ankunft auf dem Schulhof. Papas Auto riecht besser als der Bus und bei den meisten steht nicht viel mehr an als die Verarbeitung der Reiseeindrücke. Schlafen soll da ja ein gutes Mittel sein.
 
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Veröffentlicht: 08:19:11 08.10.2018