Am Berufskolleg Rheine werden im Dualen System im Bereich Metalltechnik die folgenden Fachklassen unterrichtet:

  • Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Industriemechaniker/in
  • KFZ-Mechatroniker/in
  • Metallbauer/in, Konstruktionsmechaniker/in, Teilezurichter/in
  • Technische/r Systemplaner/in
  • Zerspanungsmechaniker/in

Technische/r Systemplaner/in:

ist ein Ausbildungsberuf in Deutschland und Österreich. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und erfolgt in Deutschland in einer von fünf Fachrichtungen: Elektrotechnik, Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik, Holztechnik, Maschinen- und Anlagentechnik, Stahl- und Metallbautechnik. Die Ausbildung erfolgt nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes und findet im Rahmen des dualen Systems im Ausbildungsbetrieb und im Berufskolleg statt.
Im 1. und 2. Ausbildungsjahr zielt der Unterricht auf eine branchenübergreifende Grund- und berufliche Fachbildung. In den letzten eineinhalb Jahren beziehen sich die Fächer jeweils auf die berufliche Fachbildung in den o. a. Fachrichtungen. Der Unterricht in den Fächern des berufsübergreifenden Bereichs Religionslehre, Politik, Deutsch und Sport ist integraler Bestandteil des Bildungsgangs. Der berufsbezogene Bereich ist gegliedert in die Fächer Wirtschafts- und Betriebslehre, Technische Kommunikation, Produkttechnologie und Fertigungs- und Montagetechnik. Den Ausbildungsabschluss bildet eine integrierte Prüfung der IHK, in der Theorie und Praxis in einer gemeinsamen Aufgabenstellung zusammenfließen.

Industriemechaniker/in:

wird in der Herstellung, Instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen eingesetzt. Er/sie ist tätig in der Einrichtung, Umrüstung und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen.

Typische Einsatzgebiete sind Instandhaltung, Maschinen-und Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau. Die Ausbildung findet im Rahmen des Dualen Systems im Ausbildungsbetrieb und im Berufskolleg statt. Innerhalb der dreieinhalbjährigen Ausbildung wird in 15 Lernfeldern unterrichtet. Die Lernfelder orientieren sich an konkreten beruflichen Aufgaben und Handlungsabläufen. Die Abschlussprüfung ist zweigeteilt. Der erste Teil wird zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt. Der zweite Teil bildet den Abschluss der Ausbildung.

Anlagenmechaniker/in SHK:

ist ein handwerklicher Ausbildungsberuf, der aus den beiden Berufen Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sowie Gas-, Wasser- und Sanitärinstallateur hervorgegangen ist. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Sie findet ebenfalls im Rahmen des dualen Systems im Ausbildungsbetrieb und im Berufskolleg statt. Der Berufsschulunterricht wird im technischen Bereich in drei Fächer unterteilt (Arbeitsplanung, Anlagenanalyse und Kundendienst) und in 15 verschiedenen Lernfeldern organisiert, die jeweils den drei Fächern zugeordnet werden. Der berufsbezogene Bereich umfasst außerdem die Fächer Wirtschafts- und Betriebslehre sowie Englisch. Den Ausbildungsabschluss bildet eine theoretische und praktische Prüfung vor der Handwerkskammer, die von der Innung der Kreishandwerkerschaft organisiert und durchgeführt wird.

KFZ-Mechatroniker/in:

Die Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre und gliedert sich auf in eine praktische Unterweisung in der Kfz-Werkstatt und eine theoretische Ausbildung im Berufskolleg (Duales System). Als Schwerpunktfachrichtungen können Pkw-Technik, Nfz-Technik und Kommunikationstechnik gewählt werden. Die Spezialisierung erfolgt ab dem dritten Ausbildungsjahr. Die Kfz-Fachinhalte werden anhand von konkreten Lernsituationen bearbeitet, die 14 verschiedenen Lernfeldern zugeordnet sind. Die Lernfelder sind einem der vier Bündelungsfächer Service, Prüf- und Installationstechnik, Demontage, Instandsetzung, Montage und Diagnose zugeordnet. Praktische Laborübungen, Versuchsaufbauten und Arbeiten in der eigenen Kfz-Werkstatt unterstützen den Theorieunterricht. Zum Abschluss der Ausbildungszeit finden eine theoretische und eine praktische Abschlussprüfung (Gesellenprüfung) statt.

Metallbauer/in:

ist ein dreieinhalbjähriger Ausbildungsberuf im Handwerk.

In  der  Industrie  entspricht  dies  dem  Beruf  des/r Konstruktionsmechanikers/in. Die Ausbildung zum/r Metallbauer/in findet im Dualen System statt. Im dritten Jahr spezialisieren sich Metallbauer/innen in die Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau. Ein/e Metallbauer/in stellt Konstruktionen hauptsächlich im Baubereich (z.B. Hallenbau, Fenster, Türen, Tore, Treppen) sowie im Fahrzeug- und Landmaschinenbau her. Dazu werden Profile und Bleche bearbeitet, Schweiß-, Schraub- und Steckverbindungen hergestellt und Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Die Ausbildung wird mit dem theoretischen und dem praktischen Teil der Gesellenprüfung bzw. Facharbeiterprüfung abgeschlossen.